KREISKY
Adieu Unsterblichkeit
Seit über 20 Jahren begeistert die vierköpfige Band mit ihrem kraftvollen Kunst-Rock und Texten, die durchaus als Literatur gelesen werden können. Das neue Album ist eine Reise ins Herz der Finsternis und damit, wie die Band selbst sagt, „kathartische Musik zur verschissenen Zeit.“ Das Album beinhaltet Songs voller Wehmut und ironischer Wehleidigkeit, einmal verspulte Pop-Abstraktion, dann wieder rücksichtslose Exstase.
Geboren aus dem Geist des Kraut-Rock und der Punk-Attitüde und mit existenzieller Inbrunst vorgetragen ist die Musik aus dem österreichischen Indie-Kosmos nicht mehr wegzudenken, und besonders ihren Live-Auftritte hat die Band ihren hervorragenden Ruf zu verdanken.
Zelebriert wird die Kreisky-Messe im klassischen Rock-Line-Up: Schlagzeug (laut: Klaus Mitter), Bass (ebenfalls laut: Helmuth Brossmann), Gitarre (sehr laut: Martin Max Offenhuber), Gesang (kein bisschen leise: Franz Adrian Wenzl). Und das – auch nach mittlerweile zwanzigjähriger Bandgeschichte – mit allem nötigen und angemessenen Radau.
Neben den Konzert- und Festival-Bühnen des Landes sind Kreisky auch regelmäßig am Theater aktiv und waren zuletzt mit ihrem Titelgebenden Song „Was ist das für eine Welt“ in dem gleichnamigen „Tatort“ zu sehen.